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God is a DJ

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Christ@Home, Aktion Jugend Bistum Essen

„God is a DJ!“ – Ja, ich war mal unterwegs auf Partys und hab die feiernde Menge mit Liedern aus den Charts, Rock und zu später Stunde auch Schlager zum Tanzen und Singen gebracht. Angefangen hat es in einer Dorfdisco. Dort war ich zunächst als LJ für das Licht, das legendäre Blitzlicht und die Nebelmaschine mit Vanillegeschmack zuständig. DJ Tac stand an den Plattentellern und war mein Vorbild.

Ich versuchte, mir Tricks abzuschauen und notierte mir Liedabfolgen. Die unzähligen CDs waren in silbernen Werkzeugkoffern aufbewahrt. Diese wurden wie Schätze zu Beginn in die Disco getragen. Man braucht Ausdauer und Geduld, um zum richtigen Moment am richtigen Platz zu sein.

Irgendwann war es soweit: ein DJ Kollege war krank und die erste Anfrage trudelte bei mir ein: eine Abifeier. Nervös war ich definitiv, aber das legte sich schnell, als die ersten Gäste auf die Tanzfläche eintrudelten.

Es schaut simpel aus, aber es ist echt harte Arbeit, die Gäste auf der Tanzfläche zu halten. Ein paar Anfängerfehler: alle Musikwünsche erfüllen. Unruhige Lichteffekte. Das Micro aus der Hand geben. Das geht nie gut. Es braucht auch Pausen zum Erholen, man darf das Tempo der Lieder nur langsam steigern bzw. drosseln. Das A und O ist die Moderation zwischen den Liedern. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Es macht unglaublich viel Freude, wenn der Funke der Musik aufs Publikum überspringt!

Musik ist eine Gabe, ein großartiges, wundervolles Geschenk Gottes an uns Menschen.

Andreas Steinhauser
Jugendseelsorger in Landshut

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